Geschichte

Osteopathie beim Pferd

Eine kurze Darstellung der Entwicklung

Nachdem sich die Osteopathie beim Menschen erfogreich zeigte, wurden diese Methoden auch zum Heilen von Tieren ausgerichtet.

Um 1940 herum begannen die ersten Versuche, die Osteopathie aufs Tier zu übertragen. Zunächst wurde dies an Kleintieren wie Kaninchen und Hunden untersucht.

Der Erfolg der Veterinärosteopathie begann zwischen 1970 und 1980, als der französische Tierarzt Dr. Dominique Giniaux begann verstärkt öffentliche Kommunikation zu betreiben.

Seitdem hat sich diese Therapieform kontinuierlich entwickelt und wird mit positiver Wirkung an den anatomischen Gegebenheiten des Pferds angewandt.

Der Körper des Pferds wird als zusammengehöriges Ganzes betrachtet und ist von Grund auf zur Selbstregulierung fähig.

Zur Förderung der Selbstheilungskräfte reicht es nicht „nur mal eben einen Wirbel einzurenken“.

Der Osteopath nimmt mit den Händen die Grundspannung von Muskeln, Knochen und Gelenken wahr und kann so die gestörte Funktionen erkennen und behandeln.

Strain-Counterstrain Methode nach Dr. Jones

In den 90-iger Jahren entwickelte der Arzt und Osteopath, Lawrence H. Jones eine Behandlungsmethode, mit der eine Schmerzlinderung durch Positionierung des Patienten erreicht wird.

Mit dieser sanften Technik können somatische Dysfunktionen insbesondere im Bereich der Wirbelsäule, des Rumpfes aber auch im Gliedmaßenbereich behandelt werden.

Die Jones Techniken sind eine wirkungsvolle Behandlungsalternative oder Ergänzung zu den Impulstechniken und stellen auch bei älteren Pferden eine schonende Behandlungsvariante dar.